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Keine SIXDAYS BREMEN in 2023

„Auch wenn wir mit großem Engagement und neuen Ideen ein Konzept für die SIXDAYS 2023 aufgestellt haben – bei nüchterner Betrachtung der aktuellen Lage haben wir entschieden, die Veranstaltung auch im kommenden Winter nicht stattfinden zu lassen“, sagt Hans Peter Schneider, mit der M3B GmbH Gesellschafter der SIXDAYS BREMEN. Die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten seien einfach zu groß.

Gemeinsam mit den weiteren Gesellschaftern Kadir Soytürk (geschmackslabor event & catering) und Jens Wiegandt (AVM Event GmbH) habe man das Für und Wider lange und sorgfältig abgewogen und sich natürlich auch viel mit den Sponsoren besprochen. „Wir haben Zweifel, dass wir die SIXDAYS als beliebtes Event aus Sport und Show wie gewohnt feiern können“, erläutert Schneider die Entscheidung. Es gebe aktuell zu viele Unsicherheiten: „Die Kaufzurückhaltung der Menschen in Zeiten von Gaskrise und Inflation sowie die unklare Coronasituation mit bisher nicht absehbaren behördlichen Auflagen zum Jahreswechsel, machen das Risiko für alle zu groß, ein erfolgreiches Sechstagerennen zu produzieren.“

Geplant waren die 57. SIXDAYS BREMEN von Freitag bis Montag, 13. bis 16. Januar 2023, in der ÖVB-Arena. „Wir hatten den Plan, die SIXDAYS auf vier Tage zu verkürzen – das entspricht dem aktuellen Trend. Diese Idee werden wir auch zukünftig weiterverfolgen“, sagt Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter und Geschäftsführer der SIXDAYS. „Natürlich sind wir sehr traurig, aber die Situation ist wie sie ist und nun setzen wir auf ein großes Comeback im Jahr 2024.“

Die 57. SIXDAYS BREMEN sollen nun von Freitag bis Montag, 12. bis 15. Januar 2024, in der ÖVB-Arena stattfinden.

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Neues Konzept für die SIXDAYS BREMEN

Die Bretter der Radrennbahn vibrieren, die Stimmen der Kommentatoren hallen lautstark durch die Arena, die Lichtshow tanzt im Takt der Musik: die Atmosphäre bei den SIXDAYS BREMEN ist ein besonderes Erlebnis – für Fahrer und Zuschauer gleichermaßen. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause sollen die
57. SIXDAYS BREMEN im kommenden Winter endlich stattfinden: von Freitag bis Montag, 13. bis 16. Januar 2023.

Statt Trübsal zu blasen, haben Projektleiter Mario Roggow und sein Team die vergangenen Monate genutzt, um die Veranstaltung von allen Seiten zu beleuchten und die Stimmigkeit des Konzepts zu überprüfen. „Unsere Besonderheit ist und bleibt die Mischung aus Sport und Party, daran werden wir natürlich auch zukünftig festhalten“, sagt Roggow. Dennoch schaue man sich die Entwicklungen in der Szene genau an. „Es hat sich in den vergangenen Jahren eine Transformation der SIXDAYS abgezeichnet und auch wir wollen unsere Veranstaltung fortwährend verbessern“, ergänzt der Sportliche Leiter und Geschäftsführer Erik Weispfennig. „Daher haben wir uns für ein Vier-Tage-Konzept entschieden, das am Freitag startet und am beliebten Bremen-Montag mit dem großen Finale endet.“

Bei der Entscheidung habe man sich eng mit den nationalen und internationalen Partnern abgestimmt, sagt Geschäftsführer Hans Peter Schneider, für den ein viertägiges Event auch einen Gewinn für den Tourismusstandort Bremen bedeutet: „Wir haben zuletzt in der Halle, aber auch in der Kommunikation auf unseren Social-Media-Kanälen eine wachsende Zuschauer- und Fanzahl aus dem Ausland wahrgenommen. Die Menschen kommen aus der Schweiz, den Niederlanden und Dänemark zu uns, selbst aus Großbritannien reisen ganze Gruppen an. Ihnen bieten wir, ebenso wie den Radsportfans aus Deutschland, mit einem viertägigen Event die Möglichkeit, das ganze Programm im Rahmen eines Wochenendtrips mitzuerleben.“

Tickets für die 57. SIXDAYS BREMEN vom 13. bis 16. Januar 2023 in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4 sind in Kürze erhältlich. Weitere Infos: www.sixdaysbremen.de

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SIXDAYS BREMEN sind bereit für die Zukunft

Radsportfans und Partygänger dürfen sich auch zukünftig auf sechs Tage Bahnradsport und Unterhaltung in der ÖVB-Arena freuen. Die Weichen hierfür wurden am Donnerstagabend gestellt. Im Rahmen eines Live-Talks verkündeten die verantwortlichen Gesellschafter Hans Peter Schneider (M3B GmbH), Kadir Soytürk (geschmackslabor catering & event) und Jens Wiegandt (AVM Event GmbH) die Verlängerung des bestehenden Vertrags und damit das Fortbestehen der SIXDAYS BREMEN. „Für uns stand die Zukunft des Sechstagerennens zu keinem Zeitpunkt in Frage“, betont Hans Peter Schneider. „Die Veranstaltung ist mit ihrer Kombination aus Spitzenradsport und Party einzigartig, sie ist gelebte Tradition in Bremen. Hier kommen Sport, Gesellschaft und Wirtschaft zusammen.“ Mitgeschäftsführer Felix Wiegandt ergänzt: „Die Veranstaltung ist von großer Bedeutung für die Region. Das merken wir im Gespräch mit Partnern und Sponsoren, denen die SIXDAYS gute Networking- und Präsentationsmöglichkeiten bieten.“

Erik Weispfennig erweitert Geschäftsführerriege

Im Zuge der Vertragsverlängerung wird dem Sportlichen Leiter Erik Weispfennig eine weitere Aufgabe zuteil: Neben seiner bisherigen Funktion verantwortet der 52-Jährige zukünftig als Geschäftsführer den Bereich Sport. Dies ermöglicht ihm mehr Entscheidungsfreiheit und kürzere Abstimmungswege. „Als ich 1995 zum ersten Mal auf der Bremer Bahn gefahren bin, hätte ich mir nicht denken können, hier einmal Sportlicher Leiter und nun sogar Geschäftsführer zu werden. Das ist für mich eine große Ehre“, sagt Weispfennig. Der gebürtige Iserlohner, der bereits seit 2012 zum Team der SIXDAYS gehört, hat klare Ziele: „Ich möchte die Veranstaltung weiter vorantreiben und den Sport für Sponsoren und Radsportfans noch attraktiver gestalten.“

Die 57. SIXDAYS BREMEN sind von Donnerstag bis Dienstag, 12. bis 17. Januar 2023, geplant. In diesem Jahr musste das Rennen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie zum zweiten Mal verschoben werden.

Zur Person:

Erik Weispfennig, 1969 in Iserlohn geboren, ist ehemaliger deutscher Radsportprofi. 2000 wurde er gemeinsam mit Stefan Steinweg erster deutscher Madison-Weltmeister. Er bestritt während seiner Karriere 84 Sechstagerennen, davon neun in Bremen. Weispfennig beendete seine aktive Karriere 2007. Seit 2016 ist er technischer Delegierter beim internationalen Radsportverband UCI. Seine Laufbahn bei den SIXDAYS BREMEN begann 2012 als Sportlicher Leiter, seit 2022 ist er zudem Geschäftsführer.

SIXDAYS 2021 fallen aufgrund von Coronakrise aus

Die anhaltende Corona-Pandemie macht auch vor dem Radsport nicht Halt: Nachdem bereits das Rotterdamer Sechstagerennen für November dieses Jahres abgesagt wurde, haben sich nun auch die Veranstalter des Bremer Rennens für eine Verschiebung der Traditionsveranstaltung um ein Jahr entschieden. Die 57. SIXDAYS BREMEN finden demnach von Donnerstag bis Dienstag, 13. bis 18. Januar 2022, in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4.1 statt.

Die Durchführung einer Großveranstaltung mit zuletzt 59.000 Besuchern an sechs Tagen sei unter den derzeitigen Bedingungen nicht verantwortbar, begründen die Veranstalter die Entscheidung. „Die SIXDAYS leben vom Miteinander, vom gemeinsamen Feiern und von körperbetonten Duellen auf der Radrennbahn. In Anbetracht der anhaltenden Gesundheitsgefährdung und Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Sicherheitsabständen und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung würden die Atmosphäre und der Reiz der Veranstaltung verloren gehen“, sagt Mario Roggow, Leiter der SIXDAYS BREMEN.

Gleichzeitig habe man eine gesellschaftliche Verantwortung den Partnern und Sponsoren, den Radsportprofis und auch den Fans und Gästen gegenüber, die man in Anbetracht der unsicheren Entwicklungen nicht verantworten könne und wolle, so Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN). „Sie alle erwarten Planungssicherheit von uns, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht gewährleisten können“, ergänzt Geschäftsführer Hans Peter Schneider. Zwar sind Großveranstaltungen laut aktuellem Beschluss von Bund und Ländern vorerst nur bis Ende Oktober verboten, dennoch sei nicht absehbar, wie sich die Situation darüber hinaus entwickele. Es ist das erste Mal in seiner 57-jährigen Geschichte, dass das Bremer Sechstagerennen ein Jahr pausiert.

59.000 Besucher bei den SIXDAYS BREMEN

Mit dem eindrucksvollen Sieg des belgisch-deutschen Duos Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) sind am Dienstagabend die 56. SIXDAYS BREMEN zu Ende gegangen. Das Fazit der Veranstalter fällt positiv aus: Nach ersten Hochrechnungen kamen an den sechs Tagen insgesamt rund 59.000 Besucher in die ÖVB-Arena und in die Hallen 2 bis 4 zu Sport- und Showprogramm (2019: 59.000). „Die Zuschauerzahlen sind konstant. Damit können wir mehr als zufrieden sein“, sagt Geschäftsführer Felix Wiegandt von der Event & Sport Nord GmbH (ESN). Die besucherstärksten Tage seien Samstag und Montag gewesen, Aufholbedarf gebe es weiterhin am Sonntag: „Der Sonntag ist und bleibt eine Herausforderung. Das neue Brunch-Angebot wurde zwar gut angenommen, aber auch da geht noch mehr.“

Der Plan des Sportlichen Leiters Erik Weispfennig, ein hochkarätiges und ausgeglichenes Fahrerfeld zusammenzustellen und den Zuschauern spannenden Sport zu bieten, ist aufgegangen. „Wir haben mehr fachkundiges Publikum in der Halle. Das bestätigen uns nicht nur die vollen Ränge, sondern auch die Atmosphäre. Ich habe sogar Fanclubs aus Dänemark, Belgien und der Schweiz entdeckt. Das ist eine tolle Entwicklung“, sagt Mitgeschäftsführer Hans Peter Schneider. Zurückzuführen sei dies laut Schneider auch auf Kooperationen mit überregionalen Fachzeitschriften, gezielte Werbemaßnahmen in ehemaligen Sechstagestädten sowie die deutschlandweite Präsenz des Jedermannwettbewerbs DEIN RENNNEN. Die Qualifikationsläufe wurden in Hamburg, Erfurt und Kaarst-Büttgen ausgetragen.

Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und in den Hallen 2 bis 4 statt. Tickets zum Vorzugspreis sind ab sofort unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

 

 

 

 

56. SIXDAYS: De Ketele/Politt gewinnen Finalkrimi

Sechs Mannschaften standen zu Beginn des Finalabends der 56. SIXDAYS BREMEN in der Nullrunde und hatten damit beste Chancen auf den Gesamtsieg. Mit einer Dublette wenige Runden vor Schluss der 60-minütigen Finaljagd sicherten sich Kenny De Ketele und Nils Politt (Team Schulenburg) den Gesamtsieg. „Ich hatte Gänsehaut, das war eine unglaubliche Atmosphäre in der Halle und ganz großer Sport. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je ein so spannendes und knappes Finale in der ÖVB-Arena erlebt haben“, sagt der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Platz zwei sicherten sich die Weltmeister Theo Reinhardt und Morgan Kneisky (Team swb) vor Andreas Graf und Marc Hester (Team DATAGROUP).

Für den Belgier De Ketele ist es der 17. Sechstagesieg, Partner Politt feiert seinen ersten Erfolg im erst dritten Sechstagerennen seiner Karriere. „Ich bin ein großer Fan von Sechstagerennen und hatte eine tolle Zeit in Bremen. Wenn es im nächsten Jahr passt, komme ich auf jeden Fall wieder“, so Politt. Die Zuschauer auf den vollen Rängen erlebten einen spannenden Schlagabtausch der sechs Top-Teams, der bis kurz vor Schluss keinen klaren Favoriten erkennen ließ.

Die kleine Jagd zu Beginn des Abends brachte keine Vorentscheidung. Maximilian Beyer (Team ÖVB) setzte sich im Schlusssprint gegen Theo Reinhardt durch, jedoch blieben alle Favoritenteams in der Nullrunde. Dank wichtiger Punktegewinne im Derny und Zeitfahren knackten Wim Stroetinga und Nico Selenati (Team SAIL Bremerhaven) die Einhundert-Punkte-Marke und gingen mit einer Runde Vorsprung als Führende in die Finaljagd. „Ihnen fehlten die nötigen Punkte, um an Ende gegen die Konkurrenz standhalten zu können. Das ist schade, sie haben sich in den sechs Tagen wirklich großartig präsentiert“, sagt Weispfennig. Das Duo beendete das Rennen auf dem vierten Rang.

Kein Rennabend ohne Rekorde: Am zweiten Tag in Folge fiel im Sprinterwettbewerb der Bahnrekord. Tomás Bábek unterbot den am Vorabend von Robert Förstemann aufgestellten Rekord um 157 Tausendstel (8,531 Sekunden). Nur wenige Minuten später machte er im direkten Sprintduell mit Förstemann den Gesamtsieg perfekt. Platz drei geht an den jungen Christian Röbel. „Ich hatte noch eine Rechnung offen mit der Bahn und die ist jetzt beglichen. Es war definitiv die richtige Entscheidung nach dem Sturz zurückzukommen. Es lief von Tag zu Tag besser. Mein Highlight war natürlich der Bahnrekord am Montagabend“, resümiert Förstemann seine Rückkehr nach Bremen.

Der Abend begann mit dem Finale des Andy-Kappes-Cups. Am Ende der 45-minütigen Etappe überquerten die Dänen Frederik Erringsø und Mathias Møller Jørgensen als glückliche Gewinner die Ziellinie. Auf Platz zwei landete das Duo Dominik Wolf/Yannick Andrä aus Thüringen mit einer Runde Rückstand vor den Niederländern Noël Luijten und Rowan Wijfje.

Save the Date: Die 57. SIXDAYS BREMEN finden vom 14. bis 19. Januar 2021 in der ÖVB-Arena und den Hallen 2 bis 4 der MESSE BREMEN statt. Tickets zum Vorzugspreis sind unter www.sixdaysbremen.de/tickets erhältlich.

Gesamtwertung nach dem sechsten Renntag

Rang Name Teamsponsor Runde Punkte
1 De Ketele Kenny – Politt Nils Schulenburg 0 314
2 Reinhardt Theo – Kneisky Morgan swb 1 307
3 Graf Andreas – Hester Marc DATAGROUP 1 254
4 Stroetinga Wim – Selenati Nico SAIL Bremerhaven 1 224
5 Marguet Tristan – Beyer Maximilian ÖVB 2 242
6 De Pauw Moreno – Rohde Leon AVM 3 177
7 Frederiksen Oliver Wulff – Augenstein Moritz Atlantic Hotels 16 215
8 Bommel Henning – Pieters Roy TKP Steuerberatung / Rosenboom Menges Klindwor 17 104
9 Malcharek Moritz – Van Zijl Melvin Fruchthaus Hulsberg 30 106
10 Harrison Joshua – Pirius Hans Bremen Eins 31 105
11 Boussaer Bryan – Bradbury Stephen Nordwest Ticket 34 125